Google Assistant – Die Schnittstelle des Sprachassistenten

Google Assistant – Der Motor im Hintergrund.

Wer den Artikel über meinen neuen Google Nest Hub Assistenten gelesen hat, fragt sich vielleicht jetzt wie das ganze wohl funktioniert. Die Schnittstelle, die bei Sprachbefehlen im Hintergrund aktiviert wird, nennt sich Google Assistant. Der Google Assistent wiederum besteht im Kern aus Google eigenen Diensten, wie Maps, Fotos etc. – Um genau zu sein, besteht der eigentliche Google Assistant aus den folgenden grundlegenden Diensten: Mail / Chrome / Maps / Fotos sowie YouTube. Wenn Ihr bei einem Android Smartphone etwas länger auf die Startbildschirmtaste drückt so startet der Google Assistent. «Wie kann ich dir helfen?» Der Sprachassistent ist dann bereit, um auf eure Fragen zu reagieren, Informationen zu sammeln und wiederzugeben. Bei Apple nennt sich der Sprachassistent übrigens Siri und bei Amazon Alexa.

Sprachbefehle mit Google Nest Hub

Alle Sprachassistenten erfüllen jedoch im Prinzip dieselben Funktionen und sind darum im Grunde vergleichbare Schnittstellen zu Informationen aus dem Internet. Doch zurück zu Google Assistant. Nebst den von Google selbst zur Verfügung gestellten Grunddiensten, kann der Google Assistent auch auf Zahlreiche Dienste und Programme von Drittanbietern zugreifen. So ist es zum Beispiel auch möglich Fotos von Flickr oder Musik von Spotify zu streamen. Dazu müsst Ihr lediglich einen Account beim jeweiligen Dienst haben und die Zugangsdaten für den Zugang einmal eingeben. Natürlich steht euch der Google Hilfsassistent inzwischen auch auf diversen Geräten mit Rat und Tat zur Verfügung.

Google Assistant kompatible Geräte sind:

  • Smartwatches und Fernseher mit Android 6.0 oder höher
  • Google Home / Google Nest Hub
  • Smart Displays
  • Smartphones mit Android 5.0 oder höher
  • Geräte mit iOS 10.0 oder höher
  • Tablets mit Android 6.0 oder höher

Die  Google Assistant App gibt es sowohl auf Google Play als auch im Apple App Store zum Herunterladen.

Schnittstelle Sprachassistent

Zudem lassen sich bereits über 5000 verschiedene kompatible Smart Devices über den Google Assistant steuern und Einbinden. Diese enorme Anzahl von zusätzlichen Geräten ermöglicht es, inzwischen fast jeden erdenklichen Wunsch in Sachen Smart Home zu erfüllen. Angefangen von externen und internen Überwachungskameras bis hin zu Lampen und Lautsprechern welche in der ganzen Wohnung verteilt sind. Ihr erstellt einfach zuerst euer privates und persönliches Smart Home Ökosystem und danach kann es losgehen. Mit der Google Assistant Schnittstelle könnt ihr dann alle Geräte mittels Sprachsteuerung bedienen, ohne auch nur einen einzigen Knopf zu drücken. Der Assistent ist immer und überall für euch da und Geräte wie Überwachungskameras lassen sich auch Orts unabhängig steuern.

Einige Beispiele

Google Home Sprachassistent - Der Assistent der ZukunftDoch das Steuern von Geräten ist nur eine von vielen Anwendungsmöglichkeiten von Google Assistant. Auch Sprachbefehle wie «Hey Google, spiel etwas Musik von Elvis» oder «Hey Google, zeig mir ein Video über Pferde» werden sofort erfüllt. Welche Befehle und Möglichkeiten ihr im Einzelnen mit dem Assistenten habt, könnt ihr auf der Homepage von Google Assistant noch genauer ansehen. Egal ob ihr eine Frage stellt, ein Video sucht oder eine Information möchtet, der Assistent wird auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen aktiv und sucht die passende Antwort, das passende Video oder die passende Information. Von aktuellen Wettervorhersagen bis hin zu Börsenkursen. Der Assistent beginnt sofort mit seinen Recherchen und zeigt oder sagt euch am Ende was er gefunden hat.

Der Assistent sucht für euch das nächstliegende Restaurant oder zeigt euch sofort die Parkhäuser in der Innenstadt. Er findet alle Adressen in eurer Umgebung oder das Verzeichnis der Museen einer Stadt. Google Assistant zeigt euch auch sofort wo Namibia liegt und weiß auch innert Sekunden wer der fünfte Präsident der USA war. Der Service rechnet Pfund in Kilogramm oder Euro in Dollar um oder zeigt euch sofort die neusten Schlagzeilen. Der Sprachassistent weiß was im Kino läuft, wo sich die nächste Apotheke befindet und ob diese noch geöffnet hat. Ihr sagt ihm, welche Lebensmittel er auf die Einkaufsliste setzen soll und könnt diese später im Einkaufszentrum durchgehen. Kurz er weiß einfach fast alles nur leider nicht wie die nächste Lottoziehung ausgehen wird. 😉

Fazit

Google Nest Hub mit Smart Display AssistentNoch nie war es einfacher an Informationen zu kommen wie mit den neuen Assistenten. Die Sprachbefehle eröffnen neue Kommunikationsformen mit schier unbeschränkten Möglichkeiten. Dabei werden Gadgets wie der Google Nest Hub zu einem zentralen Teil und zur Schnittstelle des modernen Büros und erleichtern sowohl die Planung als auch die Ausführung von Arbeiten enorm. Mit ihrem Umfang an Diensten und der Geschwindigkeit, mit der sie an Informationen kommen, sind sie mit Sicherheit in naher Zukunft noch unverzichtbarer. Mal sehen, wie sich die elektronischen Assistenten noch weiterentwickeln und wie sie die Welt von morgen noch verändern werden.

«Hey Google, schalte alle Lampen ab.» «Hey Google, beende die Musik.» «Hey Google, wecke mich in 8 Stunden.»

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